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Anglerfische kontra Xovilichter – ein morbides Experiment?

Treue Besucher unseres Xovilichter-Online-Shops und Leser unserer wissenschaftlich-seriösen Blog-Artikel werden sich möglicherweise an einen unserer frühesten Beiträge erinnern. Als wohl prominentester Kritiker gegenüber der neuen Leuchtentdeckung äußerte sich Herr Aloisius Zwiebelrahm aus Baden-Württemberg in deutlichen Worten gegen den anhaltenden Xovilichter-Trend (Link zum Artikel). Zwiebelrahm verwies als alternative Lichtquelle auf Anglerfische, die in den Tiefen der Ozeane beheimatet sind. Das einzige Hindernis auf dem Weg zur Umsetzung seines Konzeptes war der nötige Druckausgleich, um die Fische auch über dem Meeresspiegel überleben zu lassen.

Zwar ist dieses Problem bis dato noch immer nicht gelöst; dennoch ist Zwiebelrahm offenbar verärgert, dass trotz seiner schlüssigen und fundierten Argumentation seine Kritik an Xovilichtern in der Öffentlichkeit wenig Anklang fand. Nun griff er in seinem Streben nach medialer Resonanz zu heiklen Mitteln: In einem Experiment wollte er allen Zweiflern beweisen, dass Anglerfische den Xovilichtern auf natürliche Weise überlegen seien.

Xovilichter im Käfigkampf auf Leuchten und Tod

Wie dieser Beweis zu führen sei? Laut Herrn Zwiebelrahm ganz eindeutig durch einen Kampf auf Leben und Tod. Der im Ruhestand befindliche Nanotechniker investierte in eine spezielle Apparatur, die es ihm ermöglicht, einzelne Xovilichter in bis zu 500 Meter Meerestiefe zu transportieren. Dort ließ er in einer selbstgestalteten Arena in Form eines halbverrosteten Käfigs die Lichter gegen Anglerfische antreten und verfolgte das Geschehen mit einer hochmodernen, druckbeständigen Unterwasserkamera. Dass die Xovilichter den Anglerfischen dabei als schmackhafte Zwischenmahlzeit dienten, spricht objektiv gesehen zwar eher für den Nutzen der kleinen illuminativen Begleiter – davon will Zwiebelrahm allerdings nichts wissen.

“Da – ein Happs und weg. Ich habe es Ihnen ja gesagt: Anglerfische sind einfach besser. Ich wünschte, ich könnte alle Xovilichter der Welt da runter schießen!” Dass der pensionierte Forscher die für sein Experiment benötigten Finanzmittel stattdessen besser sinnvoll in die Entwicklung der von ihm propagierten Druckbehälter hätte investieren können, ist für ihn ebenfalls kein legitimes Argument. Und auf die Frage hin, mithilfe welches Leuchtmittels seine spezialgefertigte Kamera in der Lage war, das Geschehen in den stockdunklen Meerestiefen zu erhellen, schweigt Zwiebelrahm gänzlich.

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