XOVILICHTER-OMS


Die Fußballhistorie der deutschen Nationalmannschaft – mit Xovilichtern?

Mit dem heutigen Spiel Brasilien gegen Kroatien beginnt die Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien – hoffentlich ohne Störung der Xovilichter. Die Hoffnungen einer jeden Mannschaft sind hoch und alle haben sich nur ein Ziel gesetzt: den Weltmeistertitel! Lassen wir die Xovilichter nun mal etwas beiseite und befassen uns mit der bisherigen Geschichte der deutschen Nationalmannschaft im Fußball. Hier Teil eins, wo es rund um die Trainer, Spielführer und Outfits unserer Nationalelf geht.

Die Trainer im Überblick – Schnellzusammenfassung

Seit dem Anbeginn der Fußballweltmeisterschaft durchlebte die deutsche Nationalmannschaft insgesamt neun verschiedene Trainer, die auch bei den Turnieren dabei waren. Nur drei von ihnen schafften es allerdings auch, wirklich den Titel des Weltmeisters mit nach Hause zu bringen. 1934 setzte Otto Nerz den Startschuss und führte bei der Nationalmannschaft das offensive Spielsystem ein.

Der Erfolg zeigte sich im dritten Platz der ersten Weltmeisterschaft, an dem das deutsche Team teilnahm. Nach der 0:2 Niederlage gegen Norwegen 1936 wurde er vorübergehend seines Amtes erhoben und sein Assistent Sepp Herberger übernahm bis 1962 den Job des Nationaltrainers. In dieser Zeit schaffte er es trotz einiger Formtiefs und Formhochs Auf- und Abstiege die Mannschaft 1954 zum ersten Mal in der Geschichte zum Weltmeister zu machen.

Schön für den zweiten Weltmeisterschaftsstern

Erst zwei Jahre nach dem Turnier in Chile trat er schließlich aus seinem Amt zurück und überließ Helmut Schön den Platz als Bundestrainer. Dieser war zuvor bereits acht Jahre lang der Assistent von Herberger gewesen und führte die Mannschaft 1966 in das Finale gegen England, wo sie leider dennoch verloren und mit dem zweiten Platz zurückkehrten. In Mexiko erfand er schließlich 1970 die ‚Mixed Zone‘, um Reporter auch innerhalb des Quartiers auf Abstand halten zu können und 1974 gelang es auch ihm, wie seinem Vorgänger, die WM für sich zu entscheiden, wenn auch mühsamer erkämpft als zu Herbergers Zeit.

1982 übernahm erneut der Assistent des Bundestrainers das Amt mit viel Motivation und Elan: Jupp Derwall. Der zweimalige Nationalspieler schaffte es aufgrund der „falschen Taktik“ – so Kaltz – den Sieg gegen Italien zu holen und schaffte es später nicht seinen Vertrag zu erfüllen. Unter dem Druck der Öffentlichkeit trat er bereits 1984 nach der EM-Niederlage zurück.

Des „Kaisers“ aufstieg – dritter Weltmeistertitel

kaiserDie Zeit des Frank Beckenbauer war nun gekommen, der aufgrund des fehlenden Trainerscheins eher als Teamchef angesehen wurde. 1990 gewann er seinen zweiten Weltmeistertitel, dieses Mal als Trainer der deutschen Nationalmannschaft und Deutschland damit den insgesamt dritten Sieg einer Weltmeisterschaft. Noch im gleichen Jahr trat der ‚Kaiser‘ allerdings zurück und gab seinem Nachfolger noch mit, dass das Team auch Jahre hinaus unschlagbar sein würde.

Seine Prophezeiung traf allerdings mit dem nächsten Bundestrainer Berti Vogts nicht ein. Bereits nach dem verlorenen EM-Finale 1992 stand er unter Druck und nach dem blamablen Aus gegen Bulgarien im Viertelfinale der WM 1994 führte er die Mannschaft zwei Jahre später zum Europameister.

Drogenskandal um neuen Bundestrainer

1998 war auch für ihn Schluss und überließ für die Jahrhundertwende Christoph Daum den Rasen, der allerdings durch seinen Vertrag in Leverkusen das Amt nicht übernehmen konnte. So wurde Rudi Völler zum Trainer auf Abruf und nach der öffentlichen Bekanntmachung von Daums Drogenkonsum zum vollwertigen Bundestrainer ernannt. Dieser Entschluss des DFB zeigte 2002 seine Wirkung, in welchem der Trainer sein Team mit sehr defensiver Taktik und unattraktivem Fußball ins WM-Finale brachte, wo die Mannschaft mit einem 0:2 Brasilien unterlag.

Nachdem auch Völler nach der EM-Vorrunde ausschied und sein Amt hinwarf, übernahm Jürgen Klinsmann den Job, welcher mit Oliver Bierhoff erstmals einen Nationalmannschaftsmanager einführte, welcher auch bis heute noch im Amt vertreten ist. Zusammen mit seinem Co-Trainer Löw, erreichten sie in einem nicht für möglich gehaltenen Siegeszug das Halbfinale, wo sie schließlich gegen Italien verloren und im Spiel um Platz 3 gegen Portugal gewannen.

„Jogi“ tritt ins Rampenlicht

Nach dem Rücktritt des Bundestrainers wurde erneut der Assistent des Bundestrainers zum neuen Chef ernannt. Joachim Löw, der bis dahin schon als Mastermind hinter dem Sommermärchen von 2006 galt, schaffte es auch 2010 bis zum Halbfinale, ehe die Mannschaft ausschied. Auch 2014 ist er wieder der Bundestrainer der Mannschaft und steht bereits unter hohem Druck, da die Chancen auf einen WM-Sieg schon lange nicht mehr so groß wie in diesem Jahr sind.

Bereits im Vorfeld betonte er deswegen auch mehrfach, dass es auch andere Nationen gebe, die gegen einen Ball treten könnten. Die Antwort auf die Frage, wie sich Deutschland in der diesjährigen Weltmeisterschaft schlagen wird, zeigt sich ab dem kommenden Montag, wo sie im Spiel gegen Portugal ebenfalls in das große Turnier starten werden – hoffentlich ohne Störungen der Xovilichter.

Die Spielführer der Weltmeisterschaften

Neben den Trainern werfen wir nun einen Blick auf die wohl wichtigsten Personen einer jeden Mannschaft auf dem Feld: den Mannschaftskapitänen. Erster war der damals 27-jährige Fritz Szepan mit der im Durchschnitt 23,4 Jahre jungen Mannschaft, die bis heute noch als die jüngste der Geschichte gilt. 1929 wurde er erstmals in die Nationalelf berufen und erhielt bereits kurz vor der WM 1934 die Rolle des Kapitäns von Bundestrainer Nerz. Auch bei der WM 1938 in Frankreich erhielt er die Kapitänsbinde, saß allerdings im ersten Spiel gegen die Schweiz auf der Bank.

1951 ernannte Herberger den damals 31 Jahre alten Fritz Walter zum Spielführer der deutschen Mannschaft. Der deutsche Meister von 1951 und 1953 wurde eine wichtige Quelle für den WM-Titel in Bern und wurde als erster Kapitän der deutschen Nationalelf zum Ehrenspielführer ernannt. Noch heute wird das Team um den Halbstürmer als „Walter-Elf“ bezeichnet. Er selbst trat 1956 zurück, nahm aber an der WM 1958 weiterhin als Ehrenspielführer teil. Die Binde trug allerdings Hans Schäfer, welcher im Endspiel 1954 das entscheidende 3:2 durch Rahn aufgelegt hatte. Nach der Weltmeisterschaft 1958 spielte er für drei Jahre nicht mehr für Deutschland und kehrte erst kurz vor dem Turnier 1962 in Chile wieder zurück, wo er erneut zum Kapitän gewählt wurde und nach dem Aus der Mannschaft endgültig zurück trat.

Seeler und der „Kaiser“ von Deutschland

1966 wurde der HSV-Stürmer Uwe Seeler zum Spielführer ernannt. Nach der tragischen Niederlage im Finale gegen den Gastgeber England  zeigt ein Foto ihn mit hängendem Kopf vom Platz gehend, was noch heute sinnbildlich für das Turnier gilt. 1968 trat er aus der Nationalelf zurück und wurde erst von Trainer Schön zum Weitermachen überredet und erzielte gegen England mit dem Hinterkopf eines seiner berühmtesten Tore. Später wurde auch er zum Ehrenspielführer der Nationalmannschaft ernannt.

Auch der Libero, der die Nationalmannschaft 1974 im eigenen Land zum Titel führte wurde zum Ehrenspielführer ernannt. Die Rede ist natürlich vom „Kaiser“ Franz Beckenbauer, welcher in der Weltmeisterschaft zum Kapitän ernannt wurde und nach harten Verhandlungen eine Titelprämie von 70.000 Mark pro Mann rausholen konnte.

Große Enttäuschung – starke Turniere!

Abgelöst wurde Beckenbauer nach seiner Abwesenheit von Berti Vogts, welcher sich durch ein Eigentor gegen Österreich bei der WM 1978 selbst blamierte und nicht lange in diesem Amt blieb. Bereits 1981 wurde Karl-Heinz Rummenigge vom Bundestrainer Derwall zum Kapitän ernannt und spielte bei der WM in Spanien ein Jahr später ein starkes Turnier, in welchem er fünf Treffer erzielte. Trotz Verletzung wurde er auch im Halbfinale gegen Frankreich eingewechselt und erzielte den Anschlusstreffer.

Auch in Mexiko trug er die Kapitänsbinde weiter, obwohl er von Verletzungen geplagt war und nur zweimal über die gesamte Spiellänge auftrat. Im Finale gelang ihm der 1:2-Anschlusstreffer, der trotz allem nicht mehr zum Sieg verhalf. Nach diesem Turnier trat er mit einer durchaus erfolgreichen Karriere aus der Nationalelf zurück.

Große Talente führen zum 3. Titel

1990 wurde Lothar Matthäus erstmals Spielführer der deutschen Elf, nachdem er bereits zweimal bei einer Weltmeisterschaft dabei gewesen war. Gleich im ersten Spiel zeigte er sein Talent und traf zweimal, überließ den entscheidenden Elfmeter im Finale gegen Argentinien allerdings Andreas Brehme, da ihm – nach eigener Aussage – in der Halbzeit sein Schuh kaputt gegangen war und er diesen wechseln musste. Auch 1994 war er Spielführer der Deutschen und brachte sie im Viertelfinale vom Punkt aus in Führung, welche durch die Bulgaren aber schnell zunichte gemacht wurde. Bereits das gesamte Turnier über lag er mit dem Bundestrainer Vogts im Streit und wurde direkt nach der WM von Matthias Sammer abgelöst.

In Frankreich 1998 bekam Jürgen Klinsmann allerdings die Ehre die Kapitänsbinde tragen zu dürfen, konnte sich aber dennoch nicht rein auf den Fußball konzentrieren, da er während dem Turnier über mit Matthäus im Konflikt stand. Nach dem Aus im Viertelfinale gegen Kroatien schimpfte er nicht wie die anderen, sondern entschuldigte sich für die schwache Leistung.

Torwart und Spielführer in einem

Spielführer2002 wurde erstmals ein Torwart Kapitän der deutschen Elf bei einer Weltmeisterschaft. Tatsächlich hielt Oliver Kahn aka „Titan“ mit sensationellen Paraden die Mannschaft weiterhin im Spiel und wurde zum Spieler des Turniers gewählt. Im Finale unterlief ihm schließlich sein einziger Fehler, was zu einer Niederlage gegen Brasilien führte.

Vier Jahre später wurde Michael Ballack von Bundestrainer Klinsmann zum Spielführer ernannt. Gegen seinen Willen befand er sich allerdings im ersten Spiel auf der Bank, da er noch immer mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte. Nach dem Aus im Halbfinale berichtete er, dass er enttäuscht darüber war, erneut ein WM-Finale verpasst zu haben. 2010 fiel er wegen Verletzungen für die Weltmeisterschaft komplett aus.

Hart erkämpfte Position

In Südafrika riss schließlich Philipp Lahm das Kapitänsamt an sich und rief den Herrschaftsanspruch dessen noch während der WM und für die Zeit danach aus. Durch seinen Erfolg und als eine Stütze des Teams wurde er anschließend ins Allstar-Team gewählt. Auch dieses Jahr ist er unumstritten der Kapitän der DFB-Elf, kämpfte jedoch schon im Vorfeld des Turniers mit einer Verletzung. Ob er sich auch in diesem Jahr als Stütze beweisen kann und dem Team zum Sieg verhelfen wird, wird sich in den nächsten Tagen und Wochen der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien entscheiden.

Die Mannschafts-Trikots im Überblick

Trainer, Spielführer und die gesamte Mannschaft. Neben diesen Faktoren spielt auch der Erkennungswert eben dieser eine entscheidende Rolle. Was würden wir Zuhause vor dem Fernseher auch machen, wenn plötzlich alle in Schwarz-Weiß rumlaufen würden? Oder gar im Stadion die Spieler nicht zuordnen können würden? Genau deswegen gehen wir nun noch einmal genauer auf die Trikots der deutschen Mannschaft ein.

Seit 1908 tritt die deutsche Nationalmannschaft in den preußischen Farben Schwarz und Weiß auf, etwas, was sich auch mit den Neuordnungen nicht geändert hat. 1934 – bei der ersten WM für die deutschen Spieler – wären sie allerdings fast in Himmelblau aufgetreten! Im Spiel gegen Österreich liefen beide Mannschaften im gleichen Outfit auf: weißes Hemd mit weit ausgeschnittenem V-Kragen, sowie schwarzer Hose. Der Münzwurf entschied zugunsten der deutschen Spieler, sodass die Österreicher ihre Trikots durch die des heimischen Verein SSC wechseln mussten. Das Spiel gewannen unsere Nationalspieler mit 3:2.

Drastischer Wandel – zurück zu den Anfängen

Bereits vier Jahre später änderte sich das Outfit der Mannschaft: Das Design blieb gleich, lediglich der schwarze Kragen wurde durch einen roten ersetz. Auch das Logo wanderte auf die – vom Spieler aus – linke Seite und beinhaltete erstmals das Hakenkreuz. Warum die Farben sich änderten ist bis heute ungeklärt.

1954 holte das Team den Titel nach Deutschland, dieses Mal wieder in den klassisch preußischen Farben Schwarz und Weiß. Aus dem weiten Ausschnitt wurde eins der Markenzeichen des Weltmeister-Trikots: der Schnürkragen. Zudem befand sich auf der linken Seite wieder das Wappen, dieses Mal ohne Hakenkreuz und in klassischer Variante mit dem DFB-Adler.

Ideenlos und zeitgemäße Kleidung

Bei der folgenden WM, nach dem Wunder von Bern, änderte sich nicht viel an der Kleidung der Mannschaft. Statt einem weißen, lief die Nationalmannschaft mit einem schwarzen Schnürkragen auf. Zudem wurden erstmals auch die Schlaufen schwarz und blieben, so wie der Rest des Outfits, auch bei der nächsten WM 1962 in Südamerika erhalten, in welcher sie eine enttäuschende Endrunde spielten.

Rainer_Bonhof1966 bei der Weltmeisterschaft in Wembley war der Schnürkragen Geschichte und wurde durch einen schwarzen Rundkragen ersetzt. Zudem wurde auch das Wappen mit dem DFB-Adler platziert und schrumpfte ein wenig und blieb auch für das nächste Turnier 1970 in dieser Form erhalten. Erstmals spielte die Nationalmannschaft in Mexiko schließlich auch in einem schicken V-Ausschnitt, ebenfalls in Schwarz gehalten.

Langärmlig vs. Ausrüster

Den Weltmeistertitel 1974 im eigenen Land holte sich die Nationalmannschaft erneut mit einem schwarzen Rundkragen, dieses Mal aber erstmals mit langen Ärmeln und einer weiteren kleinen Besonderheit. Die schwarzen Hosen der Spieler zierte zum ersten Mal auch die Trikotnummer der Spieler in einer weißen Aufschrift.

Vier Jahre später, bei der Weltmeisterschaft in Argentinien, kam es erneut zu zwei weiteren markanten Änderungen. Dieses Mal neben einer modischen auch eine kommerzielle Komponente. Modisch kam der Kragen zum Trikot hinzu, der in Weiß gehalten war, kommerziell prangte nun der Ausrüster auf der rechten Seite neben dem DFB-Adler. Das erste Firmenlogo, welches die Nationaltrikots zierte, war das des Unternehmens Erima.

Drei Streifen und Farbe

Lange hielt sich das Unternehmen nicht auf den Trikots der Spieler und wurde bereits im Jahr 1980 durch Adidas ersetzt, welche noch bis heute eine Zusammenarbeit anbietet. Das Logo wurde direkt auf die rechte Brust des Trikots gesetzt und der Kragen wurde wieder schwarz. Zudem kamen nun auch die drei Streifen auf den Ärmeln hinzu, die sich ebenfalls noch bis heute auf der Kleidung der Nationalmannschaft halten.

Bei der Weltmeisterschaft 1938 in Mexiko kam es schließlich zur vollständigen Revolution der Trikots der deutschen Mannschaft: Erstmals wurden die Farben Schwarz-Rot-Gold auf das Bündchen an den Armen, sowie dem nun wieder runden Halsausschnitt gedruckt.

Weg vom alten hin zu neuen Designs!

1990 erhielt das Nationaltrikot einen komplett neuen Anstrich, welcher wortwörtlich über die gesamte Brust verlief und die Farben der deutschen Flagge aufwies. Der DFB-Adler wurde kleiner, stattdessen wurde das Adidas-Emblem größer. Der runde Halsausschnitt sowie die Bündchen an den Ärmeln wurden dagegen wieder in ein neutrales Weiß gehüllt und fielen kaum noch auf.

Vier Jahre später, bei der Weltmeisterschaft in den USA, prangten riesige Mosaike verteilt auf den Schultern und im oberen Brustbereich in den deutschen Farben, während erstmalig auch die Hose von diesem Design betroffen war. Auch der leichte V-Ausschnitt war in den Länderfarben gehalten. Zum ersten Mal wurde nun auch die Rückennummer auf die Vorderseite gedruckt, sowie der Name des Spielers auf der Rückseite des Trikots.

Zurück zu den Anfängen im modernen Look

Bei der Weltmeisterschaft um 1998 in Frankreich wurde das Design wieder etwas ruhiger. Unter dem DFB-Adler liefen drei dünne Streifen in den Länderfarben über die Brust entlang, während über dem Adler erstmals die drei Sterne für die gewonnen WM-Titel – ebenfalls in Mannschaftsfarben – ragen. Der V-Ausschnitt wurde zudem wieder deutlicher und schwarz gefärbt, während sich nun auch an den Seiten schwarze Streifen von unten bis zum Ärmel zogen. Das Adidas-Emblem rückte im neuen Stil ins Zentrum des Trikots.

Der Retro-Stil kehrte schließlich bei der Weltmeisterschaft in Japan und Südkorea zurück. Während das farbige, bis auf die drei Sterne, die noch immer über dem Logo zu sehen waren, verschwand, rückte das Adidas Logo wieder auf die rechte Seite. Die Brustnummer blieb, genauso wie der V-Ausschnitt, der, genau wie die Bündchen an den Armen wieder schwarz gefärbt war. Auffällig zudem blieb der weite Schnitt, da zuvor eher hautenge Kleidung getragen wurde.

Wieder der Hang zu mehr Farbe

Mit der Heim-WM kamen auch die Farben wieder zurück auf das Trikot unserer Jungs zurück. In den Farben Schwarz-Rot-Gold schlängelte sich links und rechts ein modernes Muster entlang, was sich über die Seiten bis nach unten weiter bahnte. Die Trikotnummer rückte auf die rechte Seite, das Adidas-Logo wieder in die Mitte, während der DFB-Adler auf der Stelle blieb, allerdings auch den Zusatz einer Schwarz-Rot-Goldenen Andeutung im unteren Randbereich erhielt. Die Sterne der bereits ergatterten Weltmeistertitel glühten in goldener Farbe und auch der Schnitt wurde wieder enger. Bündchen und Kragen wurden zudem wieder in Weiß gehalten.

In Südafrika gab es schließlich mehrere Auffälligkeiten: Auf das Farbenfrohe wurde wieder verzichtet und auf das mindeste reduziert. So ziehen sich die drei Länderfarben hauchdünn in einer geraden Linie von der Schulter nach unten und nur auf der linken Seite. Die Sterne waren erstmals ins Brustwappen integriert, welches ein wenig an Wappen alter Ritterturniere erinnerte. Desweiteren waren Kragen und Bündchen wieder in schwarzer Farbe vertreten.

Für Brasilien in Rot

In diesem Jahr kehrt das gewohnt runde Logo der DFB zurück und über diesem in Weiß gehalten die Sterne. Auch das Adidas-Logo prangt in Weiß auf der rechten Seite, während das Trikot drei in unterschiedlichen Rottönen gefärbte, v-förmige Bruststreifen zieren. Die Nummer kehrt zurück ins Zentrum des Hemds und Kragen wie Bündchen sind in Rot und Schwarzen Streifen gehalten. Erstmals wird unsere Nationalmannschaft nicht in schwarzen Hosen spielen, sondern in weißen, mit den typischen und extravaganten drei schwarzen Streifen an der Seite.

So viel zu dem heutigen Teil unserer Berichtreihe zur Geschichte der deutschen Nationalmannschaft im Fußball. Die nächste wird schon bald erscheinen. Wir hoffen nun auf einen guten Start in die Weltmeisterschaft 2014 am heutigen Abend und darauf, dass die Xovilichter keinen Aufstand proben werden.