XOVILICHTER-OMS


Xovilichter erobern Sendezentrum für die WM 2014

Die Vorbereitungen für die Fußball-WM 2014 sind in vollem Gang und auch wenn noch längst nicht alles zu 100% zu stehen scheint freuen sich Milliarden von Menschen weltweit auf das größte Ereignis, welches zurzeit wohl den meisten Medienrummel erhalten hat und diesen so schnell auch nicht hergeben wird.

Bereits am 2. Juni 2014 wurde in Brasilien das Internationale Sendezentrum, kurz IBC, für die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft eröffnet und feiert bereits großen Erfolg in ihrer Heimat. Als Quelle der weltweiten Übertragungen wird es ständig überwacht, damit auch wirklich alles in Takt ist und die Spiele auf dem heimischen Fernseher in der bestmöglichen Qualität widergegeben werden können.

Nun  meldete sich ein Angestellter der IBC zu Wort und berichtet uns, dass es kurz vor der Eröffnung der WM noch ziemliche Probleme mit einigen Xovilichtern gab, die das IBC für sich beanspruchen wollten. „Es war einige Tage vor der Eröffnung. Wir hatten gerade die Einladungen an die wichtigsten Personen, wie Luiz Fernando Pezão, Eduardo Paes, sowie Niclas Ericson, dem FIFA-TV-Direktor und Ricardo Trade, Haupt-Geschäftsführer des lokalen Organisationskomitees der FIFA-WM 2014, versendet, als die komischen Lichter im Kontrollraum des Hauptgebäudes erschienen sind“, erklärte Raymund Juice, der zu dieser Zeit gerade Wartungsarbeiten durchführte, in einem kleinen Interview mit unserem Reporter.

Xovilichter beanspruchten die Kameras nur für sich

sendezentrum-xovilichter„Was zunächst noch lustig aussah hatte es ziemlich in sich, als wir nach dem kleinen Spaß mit den tanzenden Lichtern bemerkten, dass sie sich an der Technik zu schaffen gemacht hatten. Immerhin handelt es sich dabei um die neueste Bildtechnologie und einer ziemlichen Ausbeute multimedialer Angebote! Wenn da etwas zu Bruch geht steigt uns die FIFA noch für die Kosten auf den Kopf. Sie haben so schon eine Menge für uns investiert. Allerdings wollten die Lichter nicht gehen, egal was wir gemacht haben. Es ging sogar soweit, dass sie begannen das IBC komplett einnehmen zu wollen, da immer mehr Lichter erschienen, die sich größtenteils vor der Kamera befanden und nicht so aussahen, als würden sie wieder gehen wollen.“

Das „wichtige Vermächtnis der Weltmeisterschaft“ auf einer Fläche von rund 55.000 Quadratkilometern war schnell eingenommen. Laut Augenzeugenberichten, tummelten sich die Lichter überall, wo es nur ging und begannen neben den insgesamt 17 Fernsehstudios auch Geschäfte, Salons und Restaurants einzunehmen, um diese für sich zu beanspruchen. „Es war wie in einem schlechten Film. Wir riefen die Polizei um Hilfe, aber auch diese konnte uns nicht helfen die komischen Lichter zu bändigen und bekam obendrein noch diese komische Farbe ab, die auch auf den Bussen gefunden wurde“, berichtete Raymund weiter.

Gründe der Geheimhaltung

Die extra für dieses Event gebauten Anlagen schienen noch bis in den Abend in den Schein der Xovilichter gehüllt gewesen zu sein, weswegen es umso mehr verwundert, dass die Techniker nicht vorher darüber hatten berichten durften. Im weiteren Verlauf des Interviews berichtete Juice, „Wir sollten uns erst einmal auf den letzten Schliff konzentrieren. Immerhin sollte alles für den Start am 12. Juni fertig sein. Außerdem wollten wir nicht noch mehr Aufsehen erregen, als wir es sowieso schon mit der Eröffnung bekommen haben. Das Hauptevent ist schließlich immer noch die Weltmeisterschaft und nicht das Ganze drum herum!“

Die Lichter waren noch bis in die frühen Morgenstunden am Werk und alle Beteiligten hatten Mühe die Xovilichter von den empfindlichen Geräten fern zu halten und scheuchten sie immer wieder umher, damit sie sich nicht irgendwo festsetzten. Erst um 6 Uhr Ortszeit begannen sie nach und nach zu verschwinden und sind seitdem nicht mehr vor Ort gesichtet worden, laut einigen Fußballfans, die sich bereits in Brasilien befinden, um ihre Mannschaft anzufeuern. Dabei genießen sie zurzeit schon den Luxus der Shoppingmeile und ringen mit anderen Gästen um gute Plätze in Restaurants.

Ob die Xovilichter das IBC nun wirklich in Ruhe lassen oder doch wieder auftauchen werden ist. schwer vorherzusehen. Allerdings arbeiten Forscher und Polizei zu dieser Stunde hart an einer Lösung für dieses Problem. Wann eine endgültige Antwort auf die Frage für den Schutz vor den Xovilichtern fest steht lässt sich noch nicht beantworten. Wir halten sie weiter auf dem Laufenden und informieren sie über die neusten Erkenntnisse der Maßnahmen rund um den Schutz vor Xovilichtern.