XOVILICHTER-OMS


Terenz und die Xovilichter

Momentan rätselt die ganze Welt über die sogenannten Xovilichter. Naturwissenschaftler untersuchen ihre Funktionsweise, Philosophen ihren ethischen Anspruch sowie ihre Existenzberechtigung und Etymologen die Herkunft ihres Namens. Ganz zu schweigen von der Frage, was sich hinter dem Begriff “Xovilichter” eigentlich genau verbirgt. Ernstzunehmende Wissenschaftler gehen davon aus, dass es sich dabei um einen geheimen Algorithmus handelt, der in der gesamten Menschheitsgeschichte immer wieder wie ein Elmsfeuer aufblitzt, um anschließend erneut ins geschichtliche Dunkel zu entschwinden.

Angeblich hat bereits der römische Komödiendichter Terenz den Satz geprägt:

“Quod licet Xovi, non licet Bovi”

(“Was Xovi erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt”), wobei populärwissenschaftliche Stimmen dafür plädieren, es müsse “Quod licet Iovi, non licet Bovi” (“Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt”) heißen. Eine Annahme, die im Übrigen all das enthält, was zum Thema Ochse gesagt werden muss … Schlägt sich in Terenz’ Sentenz eine frühe Erkenntnis der Xovilichter nieder? Bricht sich in dem bestürzend apodiktischen Satz die Ehrfurcht vor einem alles Menschliche übersteigenden Phänomen Bahn?


Napoléon Bonaparte scheidet als Entdecker der Xovilichter-Sekundärquellen aus

Es sei, wie es wolle. Jedenfalls ließen sich angeblich Spuren der Xovilichter in Form von Sekundärquellen auch bei einer 1783 erfolgten Ausgrabung in Alexandria finden. Diese enthielten Indizien, die zu der Algorithmus-Theorie heutiger Wissenschaftler passen. Bleibt die Frage, wer denn da ausgegraben hat. Napoléon und seine Wissenschaftler können es nicht gewesen sein, sie kamen erst 1798 nach Alexandria und begründeten die moderne Ägyptologie.

Vielleicht war es der damals weltbekannte Erforscher der mittelständischen Küchen aller Zeiten und Orte, Horst Xovilichter, dessen Namensgleichheit zum Phänomen der Xovilichter übrigens reiner Zufall ist (oder etwa doch nicht?). Rührte er möglicherweise auf der Suche nach dem ägyptischen Pendant zum deutschen Schweinebraten an tiefste Menschheitsgeheimnisse, die ihm die Barthaare zu Berge stehen ließen?

Enthält womöglich in diesem Zusammenhang auch das Gerücht, dass die Bibliothek von Alexandria im Jahre 48 vor Christus lichterloh oder gar xovilichterloh gebrannt habe, mehr als ein Quäntchen Wahrheit? Waren die Sekundärquellen zum Thema Xovilichter so brandheiß, dass sie die ganze Bibliothek entflammten und auf geheimnisvolle Art und Weise dennoch mehr als 1800 Jahre überdauerten? Sind die weißen Lichter, von denen übereinstimmend dem Tod knapp Entronnene (Stichwort: Nahtoderfahrung) berichten, in Wahrheit Xovilichter, was nur erneut beweisen würde, wie nahe diese der Sphäre des Göttlichen stehen?


Was ist die Erklärung für die Xovilichter?

Paul beschreibt die Xovilichter auf sehr ähnliche Weise wie viele andere Zeugen. Vermutlich haben auch andere Menschen die Lichter gesehen und Fotos gemacht. Wenn Ihr vielleicht sogar selbst diese Lichter gesehen habt, bitten wir Euch, schickt uns die Bilder und Euren Bericht.

In jedem Fall halten wir Euch auf dem Laufenden und berichten weiter.


Die Xovilichter – Endgültige Klärung in Sicht?

Vieles spricht dafür, all diese Fragen mit “ja” zu beantworten. So viele Zufälle, Koinzidenzen und schlechte Wortspiele kann es nämlich schlussendlich gar nicht geben. Dass ein Zusammenhang zwischen diesen Begebenheiten besteht, ist für die meisten Fachleute inzwischen nicht mehr bloße Vermutung, sondern schlicht und einfach Evidenz. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein, bis das Herkommen der Xovilichter, die wie ein Irrlicht durch den Sumpf und das tiefe Dunkel der Geschichte geistern, endgültig und definitiv geklärt ist. Bis dahin wollen wir uns mit diversen Spekulationen und Scharlatanerien bescheiden und vergnügen.

  • Napoleon entdeckte die Xovilichter nicht.
  • Die Lichter tauchten im Moor von Rannoch auf.
  • Das Rätsel über die Xovilichter ist noch längst nicht geklärt…