XOVILICHTER-OMS


Sex, Drugs & Xovilichter

Wie haben uns ganz bewußt für den Namen Xovilichter entschieden” erzählt uns Ben B., der charismatische Frontmann der Newcomer-Band aus Köln. Lang sei die Findungsphase gewesen. Viele schlaflose Nächte gingen voraus, in denen kontrovers diskutiert wurde, bis der Entschluss endlich gefasst war. Danach hatten alle Mitglieder der Formation ein Leuchten in den Augen und waren sich sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.
Klar sei nur gewesen, dass der Name etwas mit Energie zu tun haben musste. So erfüllten Namen wie Stromquelle, Himmelslicht oder Beleuchtungskörper zwar die Grundkriterien, schienen aber generell zu kühl oder abgehoben, um den dynamischen Stil der Formation nur annähernd abbilden zu können. Etwas anderes habe es gebraucht, einen richtigen Glanzpunkt wollte man setzen.

Auf dem Weg zu den Xovilichtern

Lange Zeit war Grableuchte ein großer Favorit im Kampf um den perfekten Namen gewesen. Das Düstere hatte die fünf jungen Männer aus Köln angezogen. Sie fragten sich allerdings, ob sie dies nicht zu stark in eine bestimmte Schiene drängen würde, weshalb sie sich letztendlich schweren Herzens doch dagegen entschieden.
Nach Monaten stand er dann endlich fest: Xovilichter, ein Begriff, so energetisch wie ihre Songs, die beim Hören sofort Strom im Körper erzeugen. Und doch hat der Laie keinen Schimmer, in welche Richtung er das Ganze einordnen will. Vom Kunstlicht beleuchtet, werden Körper auf der Tanzfläche zucken, nur vom Strahl eines grünen Scheinwerfers erhellt. Denn das ist das Konzept der Öko-Jungs aus dem Rheinland: Grün, wo immer es geht. Am besten nachhaltig und mit einem Minimum an Energie, lautet ihre Devise.

Mit Xovilichter kam der Erfolg

Als es dann endlich geschafft war, stellte sich auch schnell der Erfolg ein. Zunächst sei man nur durch kleine Clubs getingelt, habe pro Abend vor fünfzig Leuten gespielt. Der Glanzpunkt wurde dann im Mai 2013 gesetzt. Vor ausverkauftem Haus stellten sie ihr neues Album Ultraviolett einem begeisterten Publikum vor. Ein unvergessener Abend, der den endgültigen Wendepunkt für Xovilichter bedeutete.