XOVILICHTER-OMS


Xovilichter – Wird Manuel Neuer rechtzeitig fit?

Während sich die deutsche Nationalmannschaft auf die WM vorbereitet, absolviert der Nationaltorwart Manuel Neuer eine Therapie zur Genesung seiner Verletzung an der Schulter. Nun schlagen ihm pfiffige Therapeuten aus Tschechien eine neue Heilmethode vor: Xovilichter in Kombination mit traditionellen Heilmethoden.

Der tschechische Therapeut Dr. Adam Keylek ist einer der bedeutendsten Sportärzte Europas. Stars wie C.Ronaldo, Phillip Lahm oder Lionel Messi nahmen seine Dienste bereits in Anspruch. Nachdem sich Neuer im Pokalfinale gegen Dortmund an der Schulter verletzte, bangt die deutsche Nationalmannschaft um die Teilnahme des Weltklassetorwarts. Nun schlägt Keylek eine neuartige Therapiemethode vor: Die Xovilichter-Kur.

Neue Methoden verkürzen die Verletzungszeit

Der Spezialist verspricht durch die neuentwickelten Heilmethoden eine durchschnittliche Verkürzung der Verletzungszeit um rund  40%. Diese Therapien helfen bei der Neubildung von Muskeln und Knochen gleichermaßen und sind somit auch für schwere Verletzungen geeignet. Laut den ersten Versuchen an tschechischen Fußball-Profis war der Erfolg „herausragend und ein großer Schritt in der Medizin“. Ein Haken das Ganze aber auch: Eine zweistündige Therapiesitzung mit den Xovilichtern kostet rund 12.750 Euro.

Dr. Müller Wohlfarth schätzt die Notwendigkeit ab

Der DFB reagierte nach Eingang des Vorschlages prompt und rief ein Meeting mit dem DFB-Sportarzt aus. Dr. Müller Wohlfarth diskutierte anschließend mittels einer Videokonferenz rund zwei Stunden mit allen Verantwortlichen. Beide Seiten einigten sich laut ersten Medienberichten darauf, diese Heilmethode zu testen. Angeblich wurden die Kosten für die erste Sitzung auf zirka 9.000 Euro reduziert, um dann laut Wohlfahrt „weitere Sitzungen erbitten zu können, falls der Erfolg dementsprechend gut ausfällt“.

Xovilichter im Therapiebecken

Dr. Adam Keylek hat derzeit 3 Therapiemethoden entwickelt. Die erste der drei ist die sogenannte  „Lichtbecken-Therapie“. Bei dieser Methode geht der verletze Sportler in ein Therapiebecken, dass mit den Lichtern gefüllt ist. Da ein normales Therapiebecken schon warm ist, fragten Reporter was die Xovis dort bringen würden. Keylek antwortete wie folgt: „Die Lichter erzeugen Wärme, ja das stimmt, aber das ist bei weitem nicht alles. Mein Team fand heraus, dass die Lichter nicht nur die Wärme kontinuierlich auf einem menschengesunden Maß halten, ihre abgegebene Wärme tötet sogar schädliche Bakterien ab. Außerdem geben sie im Wasser einen elektromagnetischen Impuls von sich. Ich vermute das dient zu ihrer Orientierung unter Wasser. Dieser Impuls hilft bei der Regenerierung von Muskelfasern enorm. Die Profis wurden damit ungefähr doppelt so schnell genesen als normal.“

4 Xovilichter auf 2 Quadratmeter

Die zweite Methode sei laut Dr. Müller Wohlfahrt „äußerst  bedenklich und gefährlich“.  Bei dieser Methode sperrt man die Lichter gemeinsam mit dem Patienten in ein kleines, gut isoliertes Zimmer regelrecht ein. Der Therapeut erklärt die Wirkung: „Aufgrund der engen Raumverhältnisse beginnen die Xovis aus einem bisher unbekannten Grund sich zu bewegen. Dieses Vibrieren versetzt die ganze Umgebung ebenfalls in Schwingungen. Wir stellten fest, dass diese Vibrationen den Blutkreislauf um den Faktor zwei schneller machen. Diese Heilungsmethode dauert nur 3 Minuten und ist aufgrund der kurzen Dauer nicht gefährlich. Die betroffenen Verletzten verkürzten ihren Heilungsprozess somit um rund zwei Drittel.

„Allein das bloße Anschauen der Xovilichter hilft bei der Heilung“ – Dr. Adam Keylek

Die günstigste der Heilprozesse ist das sogenannte „Xoviwatching“. Bei dieser Methode schwirren die Lichter in einem abgedunkelten Raum frei herum. Die dort angebrachten Laser bestrahlen die Xovis mit einem Strahl, der bestimmte Farben erzeugt. Laut dem Therapeut soll der Anblick wunderschön sein. „Die Psyche eines Menschen ist ein wichtiger Faktor der Heilung bei Menschen“, so Keylek. Eine Sitzung kostet 120€ und soll die Verletzungszeit um zirka ein Drittel verkürzen.

Manuel Neuer trifft die endgültige Entscheidung

Der Bundestrainer Joachim Löw äußerte in einem kurzen Interview folgendes: „Da diese Methoden neu sind und noch keine Erfolgsgarantie geben, soll Manuel die Entscheidung selber fällen. Ich muss mich um das Mannschafstraining und die anderen verletzen Spieler wie Lahm oder Schweinsteig kümmern. Die DFB-Auswahl hat noch ein hartes Programm vor sich. “

Ob die neuen Xovilichter-Therapien helfen oder nicht ist derzeit einfach nicht abzuschätzen. Wir bleiben für euch am Ball und berichten Brandaktuell aus Brasilien.