XOVILICHTER-OMS


Xovilichter wissen den Vorteil schneller Fortbewegungsmittel zu schätzen

Dass die Xovilichter über eine gewisse Intelligenz verfügen ist bereits bekannt. Nun fand der mexikanische Forscher Diego Pagéito heraus, dass die Lichter den Meeresstrom geschickt zur schnelleren Durchreise nutzen, ähnlich den Aalen oder anderen Wanderfischen. Dadurch sparen die Lichter enorm an Zeit und Energie.       

Den Vorteil von Transportmitteln genießen die Menschen schon seit hunderten von Jahren. Vor der Erfindung des Rads mussten lange Wege zu Fuß erfolgen, für die meisten Menschen kaum vorstellbar wie anstrengend und stressig dies gewesen sein musste. Nun fanden die Xovilichter eine neue Art des Reisens: Sie nutzen die natürliche, schnelle Strömung des Golfstromes geschickt aus und sparen somit an Kraft und Zeit. Ob es noch andere Bewegründe gibt versuchen die mexikanischen Forscher nun herauszufinden.

Xovilichter erreichen Geschwindigkeiten bis zu Mach 5

Der Strom bringt den Lichtern einen gewaltigen Zuwachs an Geschwindigkeit. Normale Geschwindigkeitsmessungen, von denen es derzeit nicht allzu viele gibt, weisen durchschnittliche Xovilichter-Geschwindigkeiten von zirka Mach 3 auf. Als die Forscher aus Mexico die ersten Lichter beim routinemäßigen Check des Golfstromes bemerkten, war die Freude riesengroß. Die im Mini-U-Boot eingebaute Kamera war allerdings nicht zum Messen der Geschwindigkeiten ausgelegt. So tauchten die Forscher nach über hundert geschossenen Fotos zurück zur Oberfläche auf. Die Enttäuschung war am Ende riesengroß:  Die hohe Geschwindigkeit der Lichter war zu schnell für die Kameras und jedes Bild hatte nur verschwommene Xovilichter zum Vorschein gebracht.

Mexicos Forscher und Marine schneller als Speddy Gonzales

golfstromAls der zuständige Fotograf Daniel Xóvirez dies bemerkte, schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf: „Wie und wo kriegen wir jetzt eine Hochgeschwindigkeitskamera her?“, erzählte der jetzt in Mexico lebende, gebürtige Venezolaner. Nach einer kurzen Zigarettenpause kam ihm dann der Gedankenblitz: „Die Militärfuzzis geben doch ständig mit ihren ach so tollen Kameras an, dann sollen sie mal beweisen, wie gut ihre Kameras wirklich sind“. Nach einem kurzen Telefonat mit dem mexikanischem Marinegeneral Andrés Militäróz auf dem Festland genehmigte die Regierung den Einsatz der Kamera. Wenige Stunden nach dem Telefonat traf ein Konvoi bestehend aus fünf Schiffen ein,  gefüllt mit Reportern aus aller Welt. Als die 600.000 Euro teure Kamera am U-Boot montiert wurde, war die vorfreudige merklich hoch.         

Xovilichter auf dem Weg nach Europa – und zurück

Als die Forscher schließlich die ersten Fotos mit der Kamera schossen, waren die Ergebnisse umso besser. Die Kamera war laut Xóvirez „Affengeil aber voll schwer“ und lieferte gestochen scharfe Bilder und Videos. Nach ca. vier Stunden war der Tauchgang beendet und die Reporter warteten ungeduldig auf die ersten Bilder. Der kanadische Reporter Sidney Erstery war der erste, der die Aufnahmen zu Gesicht bekam. Nach einem kurzen Interview mit dem Forscherteam erschien der Artikel binnen weniger Minuten auf der Webseite der „Canadian Xovipost“. Die Überschrift lautete „Xovilights on the way to Europe“ und hatte innerhalb einer Stunde über 800.000 Aufrufe –  ein Besucherrekord für die noch junge Redaktion.

„Xovilichter helfen uns bei der Erforschung des Golfstroms“ – Diego Pagéito

Diego Pagéito ist 46 Jahre alt und beschäftigt sich seit rund 18 Jahren mit dem Strom und folgt damit den Spuren seines Vaters Fernando Pagéito. Sein Vater erforschte bis 1995 den Golfstrom und verbrachte jede freie Minute mit seinem Sohn. „Mein Vater sprach öfters über seinen Beruf, bis ich letztendlich Interesse dafür fand“, so Diego. „ Als ich dann mit dem Studium fertig war, zögerte ich nicht einen Tag und bewarb mich sofort beim „Institut de Gulfos Stromos“ und bekam wenige Wochen später prompt eine Zusage“. Bevor sich der Forscher auf die Arbeit stürzte sagte er noch zuletzt: „Ich werde die Entdeckung jetzt genau analysieren und Rückschlüsse daraus ziehen. Macht euch keine Sorgen, ihr bekommt in paar Wochen erste Resultate“.

Xovilichter bringen den Wissenschaftlern, Entwicklern und Forschern von Tag zu Tag neue Fakten und Erkenntnisse. Die Entdeckung der Lichter auf dem Golfstrom ist ein weiteres Kapitel der langen Geschichte bezüglich der Lichterscheinungen.