XOVILICHTER-OMS


Die Technik hinter den Xovilichtern der Dunkelheit

Die Wissenschaft ist sich nicht sicher, ob die geheimnisvollen Xovilichter der Dunkelheit das Leuchten von Katzenaugen zu imitieren versuchen. Aber warum und wie genau ist die Frage aller Fragen? Im Dunkeln ist gut Funkeln! Daher jagen Katzen vorwiegen in der Dämmerung. Die Xovilichter der Dunkelheit sind ebenfalls meist im Zwielicht oder nachts zu sehen.

Das Licht fällt bei Katzen auf die Netzhaut, welches mehr Sehstäbchen enthält als das menschliche Auge. Bei den Xovilichtern der Dunkelheit scheint eine ähnliche Technik Ihre Anwendung zu finden. Das einfallende Licht wird nochmals verstärkt durch eine reflektierende Pigmentschicht. Das Licht, das im Auge nicht absorbiert wurde, wird von der spiegelnden Schicht, die aus hochreflektierendem Zink und Eiweiß besteht, nochmals auf die Netzhaut zurückgeworfen. Die lichtempfindlichen Zellen werden daher also zwei Mal getroffen: einmal auf dem Hin- und das andere Mal auf dem Rückweg des Lichtes durch das Auge. Der gleiche Effekt wurde auch bereits bei den Xovilichtern der Dunkelheit beobachtet, aber noch nicht zweifelsfrei bewiesen. Man kann dies nur vermuten. Hierzu sind noch einige aufwändige Tests notwendig. Die Pigmentschicht ist übrigens auch für das geheimnisvolle Leuchten verantwortlich, wenn man ein Katzenauge mit einer Taschenlampe oder einem Autoscheinwerfer anstrahlt. Das Restlicht wird ausgenutzt und zurückgeworfen. Ein ähnliches Phänomen konnten unsere Forscher auch bei unseren seltsamen Xovilichtern der Dunkelheit bemerken.

Professor bestätigt Existenz der Xovilichter

Weitere Beispiele, die mit diesem Prinzip arbeiten, sind die sogenannten Retroreflektoren oder die Tripelspiegel Arrays aus dem Straßenverkehr.  „Diese werden bei Sicherheitsmarkierungen verwendet oder ganz schnöde am Fahrrad montiert. Hier ist die Rückseite verspiegelt und liegt im Brennpunkt der vorderen gekrümmten Fläche, die eine Sammellinse bildet. Vorder- und Rückseite haben den gleichen Krümmungsmittelpunkt, so dass das Katzenauge genauso funktioniert, wenn das Licht in einem Winkel einfällt. Wegen der sphärischen Aberration wird das Licht nicht für jeden Einfallswinkel genau in die Einfallsrichtung zurückgeworfen. Je weiter außen ein Lichtstrahl einfällt, umso größer die Abweichung. Nur durch eine solche Abweichung kann das Katzenauge oder ein Rückstrahler funktionieren, denn wenn das Licht ganz genau in die Einfallsrichtung zurückgeworfen wird, dann gelangt es wieder zurück in die Lichtquelle, aber nicht ins Auge eines Beobachters,“ so die Erklärung von Professor Dr. Schlauxovi von der Universität Beixovihausen. Er hat das Lichtspektakel über Köln schon selbst erlebt und daher ist er besonders hinter der Lösung des Rätsels der Xovilichter der Dunkelheit her. Er ist sich sicher, dass die Lichter nicht außerirdischer Herkunft sind, sondern vermutet eher eine geschickte Werbekampagne für Sicherheitsreflektoren. Alternativ kann er sich eine PR-Aktion von Naturschützern die zurzeit in und um Köln auf die vom Aussterben bedrohten Wildkatzen der Xovirasse aufmerksam machen wollen, vorstellen.